Umwelt und Natur

Neue Abfallgebühren: Bei größeren Mengen gibt’s Rabatt!

Der Gemeinderat hat mit wenigen Gegenstimmen neue Abfallgebühren beschlossen. Die „Grundgebühr“ (unabhängig von der abgelieferten Müllmenge) wird ab 2024 von 30 % der gesamten Kosten auf 40 % angehoben. Die „Leistungsgebühr“ für den abgeholten Restmüll wird entsprechend gesenkt. Ab 2025 sollen zusätzlich Grundgebühr und Leistungsgebühr personenabhängig degressiv gestaffelt

werden. Verursacherprinzip im Umweltbereich? Fehlanzeige!

arnulf.lorentz@t-online.de

26.07.2023

Providenzgarten endlich öffentlicher Park

dank der Bürgerinnen und Bürger, der CDU-Altstadt und der Bunten Linke, die sich nachdrücklich für den Erhalt des alten Baumbestandes einsetzten. Geplant war ursprünglich ein größerer Neubau der Kirchengemeinde. Das Projekt wird jetzt mit einem kleineren Bauvolumen umgesetzt und der Garten konnte erhalten werden. Wesentlich zum Gelingen hat eine Spende beigetragen, die die Erbpacht für Jahrzehnte abdeckt, wohl

aber auch die wiederholten Nachfragen und Anträge der Bunten Linken im Gemeinderat.

arnulf.lorentz@t-online.de

28.06.2023

Statt neue Gewerbegebiete in HD lieber Zusammenarbeit mit dem Umland

Im nächsten Gemeinderat soll der Beschluss gefasst werden, dass bald im großem Stil Wirtschaftsflächen entwickelt werden. Das bedeutet: Zusätzliche Versiegelung von Acker- und Grünflächen.Das bedeutet: Noch mehr Arbeitsplätze in Heidelberg, weiterer Druck auf den Wohnungsmarkt und noch mehr Pendler. Wir sollten lieber über den Tellerrand Heidelbergs hinaus blicken und Lösungen

zusammen mit den Umlandgemeinden suchen – sowohl für Arbeitsplätze als auch für Wohnungen.

h_stolz@gmx.de

27.04.2022

Geschwindigkeit beschränken ...

... ist eine der schnellsten und einfachsten Möglichkeiten, den Bedarf an Erdöl und den CO 2 -Ausstoß zu verringern und die Verkehrssicherheit zu erhöhen:

Foto Deutsche Umwelthilfe

 

 

arnulf.lorentz@t-online.de

30.03.2022

Über mögliche Linienkorridore ....

... für die Güterbahnstrecke von Rotterdam nach Genua auf dem Abschnitt Mannheim-Karlsruhe und ihre Bewertung haben wir mit Betroffenen vom Grenzhof und aus Kirchheim gesprochen. Die komplexe Gesamtproblematik von Minimierung der Umweltbelastung durch Transporte, Optimierung der Betriebskosten, Lärmschutz für die Anlieger bis zum Erhalt von zusammenhängenden Grüngürteln und Kaltluftentstehungszonen wartet auf eine

Lösung. Für uns haben unzerschnittene Naturräume und die

Bedürfnisse der Menschen in Heidelberg Vorrang.

h_stolz@gmx.de

23.03.2022

Wärme aus Neckar und Abwasser

Zusammen mit dem BUND und HD kohlefrei legte die Bunte Linke eine Studie für die Wärmeversorgung Heidelbergs im Gemeinderat vor. Dabei soll der Bezug von Wärme aus dem kohlegefeuerten Großkraftwerk Mannheim zu einen erheblichen Teil ersetzt werden.Strombetriebene Wärmepumpen werden in großen Umfang Wärme aus dem Neckar und dem Ablaufwasser der Kläranlage gewinnen. Dies wird beitragen, mehr Klimaneutralität in der Stadt zu erreichen.

Jetzt geht es darum Standorte und die Einbindung in die Wärmenetze der Stadt zu untersuchen.

arnulf.lorentz@t-online.d

22.12.2021

Masterplan INF: Uni Klinikum fordert mehr Flächen und eine Verkehrspolitik der 60er Jahre

Nach fast vier Jahren Planung, vielen Gutachten, einer intensiven Diskussion bleibt das Klinikum bei seiner ursprünglichen Position: hohe Flächenanforderungen und eine Verkehrserschließung, die vor allem auf den Autoverkehr setzt. Dies wird der Klimakrise nicht gerecht und entspricht nicht dem Votum des beratenden Fachgremiums, das sich für eine Weiterplanung

auf der Grundlage des Konzeptes der Planungsgruppe

Höger ausspricht.

arnulf.lorentz@t-online.de

27.10.2021

Haushalt und Klimapolitik

Der Ausschuss für Klimaschutz berät den IFEU-Bericht zum Klimaschutz-aktionsplan: Altbausanierung und Ertüchtigung der Fernwärmeversorgung bringen die größte CO2-Einsparung. Eine Studie von BUND u.a. schlägt zusätzlich den Einsatz von Tiefengeothermie sowie Fluss- bzw. Abwasserwärmepumpen vor. Wärmepumpen sind dabei deutlich günstiger zu haben (ca. 600.000 € gegenüber 2.000.000 € je MW Wärme). Unsere Haushaltsanträge zu mehr energeti-scher Sanierung bei der GGH und Bau von Wärmepumpen durch die SWH wurden abgelehnt.

h_stolz@gmx.de

30.06.2021

Klimawäldchen

Bis 2025 sollen 3.000 neue Bäume vor allem in bebauten Bereichen zur Verbesserung des Stadtklimas beitragen. Für Stadtteile mit wenig Waldfläche finden sich erwartungsgemäß keine bis wenige Flächen im vorgelegten Vorschlag. Entsiegelung wäre eine Möglichkeit, doch dazu gibt es noch keine Vorschläge. Wichtiger als Neupflanzung ist aber der Erhalt vorhandener großer Bäume. Sie wirken jetzt schon wesentlich auf das Mikroklima, nicht erst in 20-30 Jahren. Eine wichtige Vorgabe für künftige Stadtentwicklung: „Baum-reihe vor Raumkante“.

h_stolz@gmx.de

02.12.2020

Großkronige Bäume in der Stadt erhalten

Bei Baumaßnahmen werden immer wieder große Bäume gefällt. Wir haben einen Antrag im Gemeinderat eingebracht, die Baumschutzsatzung zu verbessern. Bei städtischen Planungen soll bereits in der ersten Phase der Baumbestand berücksichtigt und sehr sorgfältig gegen städtebaulicheKonzepte abgewogen werden. „Baumreihe statt Raumkante“ muss hier die Regel sein. Bei privaten Bauanträgen soll der Gemeinderat frühzeitig unterrichtet werden, damit er ggfs. baurechtliche Maßnahmen zum Schutz der Bäume einleiten kann.

arnulf.lorentz@t-online.de

25.11.2020

Bunte Linke freuen sich über erfolgreiches Bürgerbegehren

Die erforderliche Unterschriftenzahl von 7.700 für einen Bürgerentscheid in Heidelberg ist erreicht. Das von mehr als 30 Heidelberger Organisationen gebildete und von zahlreichen Einzelpersonen unterstützte Bündnis für Ankunftszentrum, Flüchtlinge  und Flächenerhalt (BAFF-PHV) hatte am Montag mehr als 11.500 Unterschriften an die Stadt übergeben.

Das Bündnis hat mit zwei Hauptargumenten überzeugt: Den Forderungen für den Erhalt der Ackerfläche und für einen Verbleib des gut funktionierenden Ankunftszentrums im PHV. Das Gewann „Wolfsgärten“ ist ein hochwertiger Acker am Rande der Grundwasserschutzzone dessen Versiegelung auch die dortige Kaltluftentstehungszone empfindlich stört und die Kaltluftströme in die benachbarten Siedlungsgebiete behindert. Zum zweiten ist die Fläche wegen ihrer völlig isolierten Lage zwischen Autobahn, Bahn und Straße weder von der Größe, noch von der sozialräumlichen Lage her geeignet, um geflüchteten Menschen eine akzeptable Unterbringung anzubieten.

Das hat auch Landesinnenminister Thomas Strobel bereits vor dem Gemeinderatsbeschluss im Juni, gegen den das Bürgerbegehren angestrengt wurde, in einem Brief an den Oberbürgermeister so betont. Und Markus Rothfuß, Referatsleiter für den Bereich Flüchtlinge beim Regierungspräsidium Karlsruhe, hat in einem Interview in der RNZ geäußert, dort könne nur ein mit Einschränkungen versehenes Ankunftszentrum errichtet werden. Ideal wären aus seiner Sicht 10 Hektar auf Patrick-Henry-Village. Auch der Flüchtlingsrates Baden-Württemberg und zahlreiche in der Flüchtlingspolitik aktive Heidelberger Bürger haben sich früh für einen Verbleib der Einrichtung auf PHV ausgesprochen.

Die Bunte Linke hat diese Positionen im Gemeinderat immer so vertreten. Hilde Stolz (Stadträtin) dazu: „Es war von Anfang an unser Ziel, das Ankunftszentrum auf der Fläche des neuen Stadtteils PHV zu belassen. Die im Gemeinderat dagegen vorgebrachten Argumente, das verhindere die im IBA-Prozess vorgesehene Entwicklung des PHV zu einem modernen, zukunftsweisenden Stadtteil und schrecke Investoren ab, fand ich noch nie wirklich überzeugend. Dies wurde uns jetzt von mehr als 11.000 Menschen bestätigt.“ Und Arnulf Weiler-Lorentz (Stadtrat) ergänzt: „Die grüne Fraktion hat aus unserer Sicht eine Option, wenn ihre jetzt wieder vorgetragenen Bedenken ernst gemeint sind: Sie stimmt in der nächsten Gemeinderatssitzung für die Annahme des Bürgerbegehrens. Damit können sie den im Sommer gemachten Fehler korrigieren, als sie dem Standort Wolfsgärten zur Mehrheit verhalfen. Gleichzeitig sollte sie mit uns Unterstützern des Bürgerbegehrens für die übernächste Sitzung des Gemeinderates einen Tagesordnungspunkt zur Änderung des Masterplans Patrick-Henry-Village auf den Weg zu bringen. Das Ziel ist, das Ankunftszentrum dort zu belassen.“

Trotz der widrigen Umstände bei der Unterschriftensammlung aufgrund der Corona-Einschränkungen ist es den zahlreichen Aktiven des Bündnisses in kurzer Zeit gelungen, so viele Unterschriften zu sammeln. Elsa Becke (Bezirksbeirätin Wieblingen) berichtet von ihren Gesprächen beim Sammeln der Unterschriften: „Die Wieblinger sehen die zunehmende Flächenversiegelung und den stetigen Verlust an Grünflächen im Stadtteil mit Sorge. Sie fordern eine ernsthafte Umsetzung der Forderungen des Klimagutachtens auch angesichts der wachsenden Bedeutung von Kaltluftströmen bei fortschreitender Erwärmung aufgrund des Klimawandels“. Vera Glitscher-Bailey (Bezirksbeirätin Weststadt) ergänzt für die Weststadt und Bergheim: „Eine gute Willkommenskultur braucht auch hochwertige Gebäude und genügend Freiflächen. Selbst wenn ein Teil der Flüchtlinge sich nur für vergleichsweise kurze Zeit dort aufhält: Die Mitarbeitenden und die Ehrenamtlichen brauchen auf Dauer eine gute Anbindung in einen lebendigen umgebenden Stadtteil. Eine städtebauliche Integration ins PHV muss mit der geballten eingebundenen internationalen Planungskompetenz doch ganz problemlos möglich sein.“

11.11.2020

Ökologische und stadtklimatische Gründe ...

... sprechen gegen die Bebauung der hochwertigen Landwirtschaftsfläche „Wolfsgärten“: Die örtliche Geologie (Schwemmlöss, kalkhaltiger Boden mit schluffig-lehmigem Material) führte zu einem fruchtbaren Boden mit guter Durchlüftung und Wasserspeicherkapazität. Im Klimagutachten ist hier ein Kaltluftentstehungs- und Kaltluftvolumenstromgebiet ausgewiesen.

Eine Bebauung wird negative Auswirkungen auf benachbarte Wohngebiete haben. Wir bleiben dabei: Den Acker erhalten und das Ankunftszentrum im PHV lassen.

h_stolz@gmx.de

04.11.2020

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