Stadtblattbeiträge

Damit die Stadt klimaneutral wird

müssen Fluss- und Abwasserwärmepumpen einen großen Teil der Fernwärmeerzeugung übernehmen. Auf der Basis einer Studie von BUND und HD kohlefrei hat die Bunte Linke diese Forderung bereits Anfang letzten Jahres in den Gemeinderat eingebracht. Die Stadtwerke haben jetzt eine Untersuchung für mögliche Standorte vorgelegt. Wir erwarten, dass zumindest zwei Standorte mit Nachdruck weiterverfolgt werden: einer am Fluss und einer

am Klärwerk.Dessen Ablaufwasser ist im Winter deutlich wärmer.

arnulf.lorentz@t-online.de

01.06.2022

Erbpacht auch bei städtischen Gesellschaften

Der Haupt- und Finanzausschuss schlägt dem Gemeinderat die Vergabe von Wohngrundstücken in Erbpacht als Regelfall vor. Doch man muss genau hinschauen: Die SPD Fraktionsvorsitzende etwa wehrte sich heftig dagegen, diesen Grundsatz auch für die städtischen Gesellschaften vorzuschlagen. Was nützt ein publikumsträchtiger Grundsatzbeschluss,wenn er sich nur auf die wenigen Flächen im städtischen Eigentum,

nicht aber auf die Konversionsflächen und Grundstücke der GGH und der Stadtwerke beziehen soll?

h_stolz@gmx.de

25.05.2022

Städtische Flächen werden grundsätzlich nicht verkauft,...

...sondern nur in Erbpacht vergeben, fordert die Bunte Linke. In Erbpachtverträgen können soziale, ökologische, aber auch wirtschaftliche Ziele festgeschrieben werden. Dies ermöglicht langfristige Stadtentwicklung, schließt Bodenspekulation aus und sichert günstige Wohnungspreise. Schließlich steigen die Bodenpreise in der Stadt doppelt so schnell, wie die Preise für den Bau von

Wohnungen. - Mit der Bodenpolitik, die der Oberbürgermeister verfolgt, lassen sich solche Ziele allerdings kaum verwirklichen.

arnulf.lorentz@t-online.d

18.05.2022

Explosion der Kosten

Die Kosten für Investitionen der Stadt steigen gerade ins Unermessliche – Gneisenaubrücke: 18 statt 8,5 Mio €, Stadthalle: 44 statt 28 Mio €, Konferenzzentrum: 100 statt 57 Mio € usw. Das liegt auch daran, dass mit Minimalkosten der Baubeschluss gefasst wird. Dann kommt die Sala - mi-Taktik: Nachforderungen, bis am Ende die Kosten mehr als verdoppelt sind und über ungeplante Kredite finanziert werden müssen. Das muss aufhören! Wir brauchen ab Beginn einer

Investitionsmaßnahmeeinen strikt einzuhaltenden, verlässlichen Kostenkorridor. h_stolz@gmx.de

11.05.2022

Verkehrskonzept für den Campus Neuenheimer Feld rasch umsetzen,

das ist das Gebot im Klimawandel: Sofort die Planung und Umsetzung einer ökologischen verkehrlichen Erschließung in Angriff nehmen: Ergänzungsplanung für den inneren Ring der Straßenbahn (erster Projektbeschluss 2010), Einleitung eines neuen Planfeststellungsverfahrens, Aufstellung eines Bebauungsplanes für Straßenbahn und Versorgungsstraße, vollständige Umsetzung der Einzelvorschläge

aus dem Programm für Sofortmaßnahmen (Beschluss 2018).

arnulf.lorentz@t-online.de

04.05.2022

Statt neue Gewerbegebiete in HD lieber Zusammenarbeit mit dem Umland

Im nächsten Gemeinderat soll der Beschluss gefasst werden, dass bald im großem Stil Wirtschaftsflächen entwickelt werden. Das bedeutet: Zusätzliche Versiegelung von Acker- und Grünflächen.Das bedeutet: Noch mehr Arbeitsplätze in Heidelberg, weiterer Druck auf den Wohnungsmarkt und noch mehr Pendler. Wir sollten lieber über den Tellerrand Heidelbergs hinaus blicken und Lösungen

zusammen mit den Umlandgemeinden suchen – sowohl für Arbeitsplätze als auch für Wohnungen.

h_stolz@gmx.de

27.04.2022

Die Fernwärme in der Dossen- heimer Landstraße vergessen

haben OB Würzner, Bauverwaltung und Stadtwerke, allerdings auch der Gemeinderat. Bei der Planung des Umbaus der Dossenheimer Landstraße zur Erneuerung der Straßenbahngleise war längst klar, dass wir im Rahmen des Klimaschutzes schrittweise die fossilen Brennstoffe durch regenerative Energien ersetzen müssen. Eine Versorgung des Handschuhsheimer Nordens mit Fernwärme zum Ersatz von Gas- und Ölheizungen

wurde beim Umbau der Straße nicht vorgesehen. Dies muss schleunigst nachgeholt werden.

arnulf.lorentz@t-online.de

13.04.2022

Kein Verständnis fürs Denkmal, kein Plan für die Kosten

Gestartet ist das Vorhaben 2018 mit Kostenplan 28 Mio €, die aus Spenden finanziert werden. Über Zwischenschritte bis zuletzt auf 32,9 Mio € (rein aus Spenden) gestiegen, wird jetzt eine weitere Erhöhung um 10,9 Mio € nötig. Die Finanzierung und eine Kostenaufstellung stehen noch aus. Der Park ist zerstört, hunderte Tonnen Beton verbaut, alles nicht explizit denkmalgeschützte entfernt. Die Stadthalle

kann im bisherigen Kostenrahmen nicht benutzbar gemacht werden. Und jetzt?

h_stolz@gmx.de

06.04.2022

Geschwindigkeit beschränken ...

... ist eine der schnellsten und einfachsten Möglichkeiten, den Bedarf an Erdöl und den CO 2 -Ausstoß zu verringern und die Verkehrssicherheit zu erhöhen:

Foto Deutsche Umwelthilfe

 

 

arnulf.lorentz@t-online.de

30.03.2022

Über mögliche Linienkorridore ....

... für die Güterbahnstrecke von Rotterdam nach Genua auf dem Abschnitt Mannheim-Karlsruhe und ihre Bewertung haben wir mit Betroffenen vom Grenzhof und aus Kirchheim gesprochen. Die komplexe Gesamtproblematik von Minimierung der Umweltbelastung durch Transporte, Optimierung der Betriebskosten, Lärmschutz für die Anlieger bis zum Erhalt von zusammenhängenden Grüngürteln und Kaltluftentstehungszonen wartet auf eine

Lösung. Für uns haben unzerschnittene Naturräume und die

Bedürfnisse der Menschen in Heidelberg Vorrang.

h_stolz@gmx.de

23.03.2022

Nachhaltigkeit

Angesichts des von Russland angezettelten Krieges in der Ukraine und dem damit verbundenen menschlichen Leid auf allen Seiten verlieren die großen, weltweiten Herausforderungen wie Beseitigung der Armut und der Klimawandel scheinbar an Gewicht. Doch wir alle müssen da dranbleiben und können das auch. Bei allen städtischen Planungen und Maßnahmen muss z.B. die Gesamtenergiebilanz berücksichtigt werden. Nicht nur beim Masterplan SRH-Campus fehlt die Bilanzierung

der grauen Energie, die mit dem Abriss von Häusern vernichtet wird.

h_stolz@gmx.de

09.03.2022

Für mehr geförderte Wohnungen

Wenigstens die Hälfte der Wohnungen auf Patrick-Henry-Village müssten geförderte Wohnungen sein: Seit 2005 sind einige Tausend Wohnungen aus der Belegungsbindung gefallen. Leider hat der Gemeinderat mit wenigen Gegenstimmen lediglich eine Quote von 30 % beschlossen.

arnulf.lorentz@t-online.de

23.02.2022

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